Wie viel Koffein ist wirklich in Kaffee?
- HOHAUS COFFEE&MORE
- 27. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Die wissenschaftliche Wahrheit über Kaffeebohnen, Röstung und Zubereitung

Kaffee ist eines der meistgetrunkenen Getränke der Welt – und gleichzeitig eines der meist diskutierten. Kaum eine Frage wird häufiger gegoogelt als: Wie viel Koffein ist eigentlich in Kaffee?
Die Antwort darauf ist komplexer, als viele denken. Denn der Koffeingehalt hängt nicht nur vom Kaffee selbst ab, sondern von Bohnenart, Zubereitung, Röstung und sogar von der Portionsgröße.
In diesem Artikel schauen wir fundiert, wissenschaftlich belegt und gleichzeitig genussorientiert auf das Thema Koffein im Kaffee – und zeigen, warum Qualität und Herkunft wichtiger sind als bloße Milligramm Zahlen.
Wieviel Koffein ist in einer Tasse Kaffee?

Die klassische „Tasse Kaffee“ ist wissenschaftlich nicht eindeutig definiert. Als Referenz gilt meist eine Menge von etwa 240 ml. In dieser Portion enthält Filterkaffee im Durchschnitt zwischen 80 und 100 mg Koffein. Kaffee aus Cafés oder Coffee-to-go-Becher liegen häufig deutlich höher, da mehr Kaffeemehl verwendet wird und die Portionen größer sind.
Instantkaffee enthält in der Regel weniger Koffein, meist zwischen 60 und 80 mg pro Tasse. Entscheidend ist also nicht nur die Kaffeesorte, sondern vor allem die Art der Zubereitung und die eingesetzte Menge.
Kurze Zusammenfassung:
Filterkaffee (240 ml): ca. 80–100 mg Koffein
Coffee-to-go (groß): bis zu 300 mg oder mehr
Instantkaffee: ca. 60–80 mg
Espresso oder Filterkaffee - Was hat mehr Koffein?

Espresso gilt als besonders stark, doch dieser Eindruck täuscht. Zwar ist Espresso hochkonzentriert, wird aber in sehr kleinen Mengen serviert. Ein einzelner Espresso (ca. 30 ml) enthält etwa 60–75 mg Koffein. Ein doppelter Espresso kommt entsprechend auf 120–150 mg.
Ein Becher Filterkaffee enthält damit oft mehr Koffein als ein einzelner Espresso. Der kräftige Geschmack entsteht nicht durch mehr Koffein, sondern durch die Zubereitung unter Druck und die Konzentration der Inhaltsstoffe.
Arabica oder Robusta - Der größte Einflussfaktor
Einer der wichtigsten Faktoren für den Koffeingehalt ist die Bohnenart. Robusta-Bohnen enthalten etwa doppelt so viel Koffein wie Arabica-Bohnen. Während Arabica bei etwa 1,2–1,5 % Koffein liegt, bringt Robusta rund 2,2–2,7 % mit.
Arabica-Bohnen überzeugen dafür mit komplexeren Aromen, geringerer Bitterkeit und besserer Bekömmlichkeit. Genau aus diesem Grund setzen wir bei BLACK bewusst auf hochwertige Arabica-Kaffees aus klar definierten Ursprungsländern. Weniger Koffein bedeutet nicht weniger Wirkung – sondern oft mehr Genuss.
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Hat dunkle Röstung mehr Koffein?Welche

Ein weit verbreiteter Mythos ist die Annahme, dass dunkle Röstungen mehr Koffein enthalten. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Durch den längeren Röstprozess verlieren die Bohnen minimal an Koffein. Der Unterschied ist zwar gering, aber messbar.
Der kräftige Geschmack dunkler Röstungen wird häufig mit Stärke gleichgesetzt, hat jedoch nichts mit einem höheren Koffeingehalt zu tun. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Kaffee tatsächlich verwendet wird.
Welche Zubereitung hat am meisten Koffein?
Die Zubereitungsmethode beeinflusst den Koffeingehalt stärker als die Röstung. Besonders lange Kontaktzeiten zwischen Wasser und Kaffeemehl führen zu einer höheren Extraktion.
Cold Brew liegt hier an der Spitze, da der Kaffee über viele Stunden extrahiert wird. French Press und Filterkaffee folgen dahinter. Espresso ist zwar konzentriert, liefert aber pro Portion meist weniger Koffein.
Kurzüberblick:
Cold Brew: sehr hoher Koffeingehalt
Filterkaffee / Pour Over: mittel bis hoch
French Press: mittel
Espresso: niedrig pro Portion
Wieviel Kaffee pro Tag ist gesund?
Laut internationaler Studien und medizinischer Fachgesellschaften gelten bis zu 400 mg Koffein pro Tag für gesunde Erwachsene als unbedenklich. Das entspricht etwa drei bis vier Tassen Filterkaffee.
Wichtiger als diese Zahl ist jedoch das eigene Körpergefühl. Nervosität, innere Unruhe oder Schlafprobleme sind klare Signale, den Konsum anzupassen. Qualität spielt auch hier eine entscheidende Rolle: Hochwertiger Kaffee wird bewusster getrunken – und meist in geringerer Menge.
Warum Qualität wichtiger ist als Koffein

Guter Kaffee ist kein Mittel zum Zweck, sondern ein Genussmittel. Hochwertige Bohnen aus fairem Handel, schonende Röstung und transparente Herkunft sorgen nicht nur für besseren Geschmack, sondern auch für eine bessere Verträglichkeit.
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Fazit
Koffein ist nicht der Feind. Entscheidend sind Dosis, Qualität und Bewusstsein. Wer weiß, was in seiner Tasse steckt, trifft bessere Entscheidungen – für den eigenen Körper und für die Menschen, die Kaffee anbauen.
Weniger, aber besserer Kaffee ist oft die nachhaltigste und genussvollste Lösung.
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